Meisterschule



Meisterschule für Sanitär- und Heizungstechnik

Der Vorbereitungskurs auf die Meisterprüfung im Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk richtet sich an Anlagenmechaniker SHK, an Gas- und Wasserinstallateure sowie an Zentralheizungs- und Lüftungsbauer.

Wer sich im Installateur und Heizungsbauerhandwerk weiter qualifizieren will und verantwortungsvolle Aufgaben als selbstständiger Handwerksmeister oder Führungsaufgaben in SHK-Betrieben anstrebt, für den ist die Meisterausbildung die Grundlage, um diese Anforderungen zu „meistern“.

Solche Anforderungen sind beispielsweise die Qualifikation in Betriebsführung und Betriebsorganisation und die Planung der Prozesse von Material- und Personaleinsatz. Die Meister der Zukunft müssen vor dem Hintergrund technischer Innovationen stärker kundenorientiert arbeiten.

Die Meisterschule Nürnberg vermittelt Ihnen als einjährige Vollzeitschule diese soliden Grundkenntnisse, mit denen Sie Ihre Pläne sachverständig umsetzen können.

Die Meisterschule Nürnberg im Installations- und Heizungsbauerhandwerk kann auf eine über 40-jährige Tradition zurückblicken. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.





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1. Ausbildungsziel

Die Schule bereitet in Theorie und Praxis auf alle vier Teile der Meisterprüfung im Installateur- und Heizungsbauerhandwerk vor. Unabhängig von der Vorbildung als Gas- u. Wasserinstallateur oder als Zentralheizungs- und Lüftungsbauer erfolgt eine gemeinsame Beschulung und Prüfung nach der Meisterprüfungsverordnung 2002.

Am Ende der Ausbildung legt der Teilnehmer in den Räumen der Schule vor der Handwerkskammer für Mittelfranken die Meisterprüfung in allen 4 Hauptteilen ab.
Die Prüfung besteht aus:

Teil I
der praktischen Prüfung in Form eines Meisterprüfungsprojektes mit den Teilbereichen:
(1) Projektierung
(2) Montage- und Servicearbeit

Teil II
der theoretischen Prüfung mit den Prüfungsfächern:
(1) Sicherheits- und Instandhaltungstechnik
(2) Anlagentechnik
(3) Auftragsabwicklung
(4) Betriebsführung und Betriebsorganisation

Teil III
(1) Grundlagen des Rechnungswesens und Controllings
(2) Grundlagen wirtschaftlichen Handelns im Betrieb
(3) Rechtliche und steuerliche Grundlagen

Teil IV
Berufspädagogik

Die erfolgreich abgelegte Prüfung eröffnet dem Absolventen folgende berufliche Möglichkeiten:Eintrag in die Handwerksrolle der zuständigen Handwerkskammer zur selbstständigen Ausübung eines gefahrengeneigten Handwerks.

Eintrag in das Installateurverzeichnis der Versorgungsbetriebe für Arbeiten am Gas- Wasser- und Abwassernetz.

Wahrnehmung von Führungsaufgaben in Betrieben des SHK-Bereichs.

Ausbildung von Lehrlingen

2. Zulassungsvoraussetzung

Die Zulassung erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen, nähere Auskunft erteilt die Schule.

Die Anmeldung kann erfolgen, wenn die Gesellenprüfung als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, bzw. Gas- u. Wasserinstallateur oder Zentralheizungs- und Lüftungsbauer erfolgreich abgelegt wurde. Eine entsprechende berufliche Praxis ist empfehlenswert.
Aufgenommen wird auch, wer vom Meisterprüfungsausschuss der Handwerkskammer für Mittelfranken ausnahmsweise zur Meisterprüfung zugelassen wird oder bereits eine abgeschlossene Meisterausbildung in einem anderen Handwerk besitzt.


3. Lehrgangsdauer

Der Lehrgang beginnt jeweils im September und dauert ein Schuljahr, das sind etwa
10 Monate. Die Meisterprüfung ist in dieser Zeit enthalten.

Der Unterricht findet an 5 Tagen in der Woche mit 38 Wochenstunden statt. Der Lehrgang beinhaltet ca. 35 Wochen Ausbildung und 4-5 Wochen Prüfung.

4. Lehrgangskosten

Für den Kurs erheben wir als öffentliche Schule zur Zeit keine Lehrgangsgebühren.
Die Einführung einer Lehrgangsgebühr in nahrer Zukunft ist allerdings denkbar.

Für Lern- und Arbeitsmittel ist derzeit mit einem Betrag von ca. 900.- € bis 1000 € zu rechnen.

Die Handwerkskammer für Mittelfranken erhebt derzeit eine Prüfungsgebühr von ca. 610.- €, zuzüglich ca. 400.-- € für Raum- und Labormieten.

Während der Ausbildung können Absolventen das „Meister-BAföG“ in Anspruch nehmen. Zuständig sind generell die Ämter für Ausbildungsförderung bei den kreisfreien Städten bzw. die Landratsämter, in deren Bereich der Antragsteller seinen

Die Anmeldung erfolgt über das Sekretariat der Berufsschule 1, Nürnberg

5. Empfehlung

Empfehlenswert für einen erfolgreichen Abschluss sind entsprechende Grundkenntnisse in Technischer Mathematik und Datenverarbeitung sowie mehrjährige Berufspraxis.

Im Bereich Datenverarbeitung ist ein eigener PC zur Vorbereitung auf das Meisterprüfungsprojekt erforderlich, ebenso sind Grundkenntnisse über das Betriebssystem WINDOWS und OFFICE-Anwendungen empfehlenswert.

Link Kurzmitteilung [49 KB] und Anmeldeformular [85 KB]

Link Unterrichtsfächer [73 KB]

B1 - Nürnberg 2016